| Industrielle Hygiene | |
Industrielle Hygiene
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| Allgemein ist bekannt, dass Beryllium wenn es in der Atemluft in Form von feinen Stäuben oder Dampf vorhanden ist die Atemwege und Lunge schädigen kann. | |
| Bei den Kupfer-Beryllium-Legierungen ist der Berylliumgehalt gering, so dass allein hierdurch die Gefahr deutlich herabgesetzt ist. | |
| Trotzdem benötigen gewisse Arbeitsgänge eine besondere Aufmerksamkeit, wie z.B. Schmelzen, Schweißen und Zerspanen. | |
| Beim Zerspanen kann die Gefährdung durch Verwendung von Kühlmittel weitgehendst vermieden werden. Nur das Schleifen kann auch hierbei noch kritisch sein. | |
| Schleifen, Schweißen und Schmelzen sollte daher nur unter Verwendung einer Absaugung und/oder unter Abkapselung erfolgen. | |
| In Deutschland wurden seit 1981 vom Ausschuß für gefährliche Arbeitsstoffe (AgA) beim Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung folgende „Technische Richtkonzentrationen (TRK-Werte)“ für Beryllium und seine Legierungen aufgestellt:
Schleifoperationen maximal: 5µg pro 1m³ Luft |
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